#5: Wir designen unseren Stammtisch

Erst kürzlich haben wir die Termine unserer neuen Veranstaltungsreihe „Drinks&Friends“ fixiert, die Einladungen rausgeschickt und uns riesig über unseren ersten offiziellen „Drinks&Friends – der GCA-Stammtisch“ gefreut. CoViD-19 hatte unserer Freude jedoch einen Strich durch die (noch nicht erstellte) Wirtshausrechnung gemacht. 

In den letzten Monaten haben wir jedoch viel dazu gelernt und sind um einiges flexibler geworden. Aus diesem Grund haben wir unseren ursprünglichen Plan einfach neu zusammengewürfelt und einfach losgestartet.

Auch diesmal bekamen wir wieder ordentlich Unterstützung von den Studierenden des Masterstudiengangs „E-Learning und Wissensmanagement“. Christina, Karoline, Sabine und Dave haben im Zuge ihrer Lehrveranstaltung „Service Design“ durch den Einsatz von Kreativmethoden bei der weiteren Konzeptionierung der Veranstaltungsreihe „Drinks&Friends“ geholfen.

Was ist eigentlich Service Design? Service Design kurz erklärt!
Unter Service Design versteht man den Prozess der systematischen Gestaltung von Dienstleistungen aus Sicht der Kundinnen und Kunden durch den Einsatz von Designmethoden und erfordert eine ganzheitliche Betrachtung. Der Mensch und seine Bedürfnisse stehen dabei stets im Mittelpunkt!

Anbei findest Du eine kleine Zusammenfassung darüber, was unsere Studierenden in der Lehrveranstaltung so gemacht haben:

Während unserer mehrtägigen Online-Lehrveranstaltung wurden wir in den Service Design-Prozess eingeführt, dem sogenannten Double Diamond, der uns die nächsten Stunden begleitete.

Double Diamond for Design [21]

Quelle: If Memory Serves: Towards Designing and Evaluating a Game for Teaching Pointers to Undergraduate StudentsIf Memory Serves: Towards Designing and Evaluating a Game for Teaching Pointers to Undergraduate Students - Scientific Figure on ResearchGate. Available from: https://www.researchgate.net/figure/Double-Diamond-for-Design-21_fig6_322478091 [accessed 16 Mar, 2020]

Phase 1: Discover

In diesem ersten Schritt haben wir versucht uns nochmals einen Überblick, mit allen relevanten Punkten des Stammtisches, mit einer Mindmap zu schaffen.

Erstentwurf der Mindmap für den Stammtisch
by Karoline Janesch

Zusätzlich war es für unser Team notwendig sich Gedanken über die beteiligten Personen zu machen. Denn welche Personen und Gruppen sind für das Thema eigentlich relevant? Die "üblichen Verdächtigen" oder doch andere? Und welchen Einfluss haben sie auf das Thema?

Stakeholderanalyse
by Karoline Janesch

Im letzten Schritt der ersten Phase ging es darum Erkenntnisse zu gewinnen, sprich so viel als möglich über jene Menschen herauszufinden, für die wir den Stammtisch konzipieren wollen. Was motiviert oder behindert jemanden? Was könnten Bedürfnisse oder gar Wünsche in Hinblick des Stammtisches sein?


Aufgrund der aktuell doch eher eingeschränkten Kontaktmöglichkeit hat sich unser Team dazu entschlossen eine kurze Umfrage mit insgesamt vier Fragen an die Mitglieder des Vereins zu schicken. Da ja noch kein Stammtisch stattgefunden hatte, mussten wir dabei etwas "ums Eck" denken.

Aus diesem Grund wollten wir wissen, was den Mitgliedern bei bisherigen Veranstaltungen gefallen hat, was nicht so zugesagt hat, was man sich vom Stammtisch erwartet und welchen Beitrag man selbst leisten könnte.

Phase 2: Define

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die Antworten der Mitglieder bedanken, besonders, da wir den Fragebogen doch noch sehr spät am Freitagabend ausgeschickt hatten. <3


Im ersten Schritt dieser Phase werteten wir die Erkenntnisse aus der kurzen Umfrage aus um anschließend Personas zu definieren.


Infobox: Was sind eigentlich Personas?
Personas sind fiktive Nutzer der Zielgruppe eines Produktes und wie die realen Nutzer haben sie Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele. Sie stellen nicht den Durchschnitt der Masse dar – sie sind spezifische Personen, die Muster im Nutzerverhalten deutlich machen. Sie repräsentieren prototypische Nutzer – keine Stereotype.
Persona Regina Regenbogen
by Karoline Janesch

Mit Regina erarbeiteten wir dann im nächsten Schritt sogenannte „Wie können wir…“-Fragen. Das Problem/Bedürfnis wird dabei in eine positive Frage umformuliert, um im nächsten Schritt Ideen für Lösungsansätze zu entwickeln.

Wie können wir..- Fragestellungen
by Karoline Janesch

Phase 3: Develop

Mit der Brainstorming-Methode „Crazy 8“ entwickelte jedes Teammitglied auf die zuvor formulierten Fragestellungen acht Ideen innerhalb von acht Minuten. Diese wurden in einem weiteren Schritt bewertet und stets darauf geachtet, welche Ideen aus Sicht von Regina die attraktivsten Ideen bzw. jene Ideen sind, die den größten Nutzen für Regina haben.

Crazy8-Ideenfindungen
by Karoline Janesch

Jene Top3-Ideen fanden sich dann auf unseren Ideenpostern wieder, auf dem wir diese nochmals etwas näher beschrieben haben und unsere Gedanken skizziert haben. Diese finden wiederum Anwendung im Schritt der letzten Phase, dem Prototyping.

  • by Karoline Janesch
  • by Karoline Janesch
  • by Karoline Janesch

Phase 4: Deliver

Welchen Prototypen unser Team genau entwickelt hat, werdet ihr spätestens beim ersten richtigen Stammtisch sehen :-) 

Liebe Grüße,

Christina, Karoline, Sabine und Dave 

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